18. Mai
2004
| Anfang | Erster Besuch beim Gynokologen, schwammig waren mir
meine Beine schon, aber alles halb so wild, ich äußerte mein Vorhaben und das Problem meines maskulinen Körpers und meiner weiblichen Seele. Die erste Handlung des Arztes waren die Feststellung der Blutwerte duch Abnahme von Blut. |
| 01. Juni
2004
| Beginn | Termin bei meinem Frauenarzt um 11 Uhr. Ich muss
allerdings sehr lange warten, was meinen Puls so richtig hoch treibt. Gegen 14 Uhr endlich höre ich meinen Namen - na endlich! Das rosa Scheinchen liegt schon ausgefüllt auf dem Tisch. Die Namen der Praeperate kommen mir sofort bekannt vor. Die Blutwerte sind in Ordnung. Bitteschön, Dankeschön! Ich flitze in die nächste Apotheke und löse meine Bestellung ein und erhalte eine Packung Estrifam forte (4mg Estradiol) , sowie eine Packung Androcur (50 mg) . Von den beiden Präperaten werde ich nun täglich 1 Tablette einnehmen. Sollten die Blutwerte stabil bleiben, wird sich an der Dosis vorläufig nichts ändern. Mein Blut wird quartalsweise überprüft, besonders beachtet wird dabei der Blugerinnungs-, Leber- und Schilddrüsenwert. Die Päckchen wandern in meine Handtasche, und mit einem Strahlen im Gesicht mach ich mich auf den Weg nach Hause. Keinerlei Ahnung, wie ich die Präperate vertragen werde. Ich rauche nicht und trinke auch keinen Alkohol. Alledings muß ich gestehen, bin ich eine kleine Naschkatze. |
| 23. KW
bis
27. KW
| 4
Wochen
| Ich habe vier Wochen lang gut geschlafen, gegessen
und mir ging´s weder schlecht noch war mir sonst irgendwie übel. Nachts hatte ich ein wenig geschwitzt, aber ansonsten alles bestens.Zum Ende der vierten Woche habe ich dann auch etwas gespürt: Null Libido und ein Anschwellen der Brust, vor allem im oberen Bereich der Brüste scheint jetzt mehr Gewebe als vorher zu sein, auch sind die Brustwarzen jetzt reizbarer als früher. Ergo: die Spiele haben begonnen! |
III.
Quartal
2004
| 16
Wochen
| Die Körperbehaarung wächst unterschiedlich.
An den Beinen, Oberkörper und im Gesicht jetzt langsamer, auf dem Kopf dafür ein wenig schneller. Desweiteren ist meine Haut sichtbar reiner als vor Beginn der Hormonbehandlung, dafür aber auch etwas trockner, so habe ich das Gefühl. Hoffentlich schließen sich auch irgendwann die Geheimratsecken?! Eine Fettverteilung kann ich bis jetzt noch nicht wirklich feststellen. |
IV.
Quartal
2004
| 31. Woche
| Da bin ich wieder. Mir geht es blendend!
Die Brustwarzen sind überempfindlich und jede Kleinigkeit drückt mir, ohne weiteren Grund. Maße und Gewicht unverändert.. Die Körperbehaarung konzentreit sich ausschließlich auf Scham und Kopfhaare. Die restlichen Körperhaare sind sehr fein oder haben sich gänzlich zurückgebildet. |
I.
Quartal 2005 | 44. Woche | Rund ein Dreiviertel Jahr Hormonbehandlung liegt nun
hinter mir, und es geht mir gut. Psyche bis auf ein paar Tränen, weiterhin stabil. Meine Busies ziepen und pieksen wieder, ansonsten keinerlei Beschwerden. |
II.
Quartal 2005 | 52. Woche | Eine erneute Hormonspiegelüberprüfung stellte fest, ich
habe noch zu wenig Östradiol, der lag bei 20 pg/ml, normal wären 50-250 pg/ml. Mit Rücksprache Arzt nehme ich jetzt 2 x 4 mg Estrifam forte. Ich bin froh drüber, meine süßen Bussis bekamen nochmal einen Wachstumsschub. Soweit geht es mir ganz gut. | III.
Quartal 2005 | 64. Woche | Mehr als ein Jahr der Hormonbehandlung ist nun vorbei,
fühle mich pudelwohl. Psychisch, bis auf ein paar Tränen weiterhin stabil. Die Haut bekommt weichere Züge. Die Körper- behaarung wird weicher. Der Bartwuchs verstärkt durch die Lichttherapie wird weniger. | IV.
Quartal 2005 | 69. Woche | Nun haben wir Ende Oktober 2005 und mir geht es in Anbetracht
der OP in knapp vier Wochen sehr gut. Die Hormone/ Androcur habe ich nun auch abgesetzt, um die Leber nicht zu sehr zu strapazieren, nicht zuletzt wegen der Trombosegefahr. |