Beziehung - Partnerschaft


Offenbart nun der Mann an ihrer Seite in gewisser Art und Weise, dass er gern anders sei, zeitweilig oder ständig eine Frau sein möchte - weil er/sie das so empfindet, dann ist die Frau gewöhnlich bestürzt. Alles was sie sich erträumt hat - ein starker Mann an ihrer Seite, eine Familie, Kinder usw. - zerplatzt wie eine Seifenblase. Innerlich wird sie sich fragen, wie ihre Zukunft aussehen soll - mit einer Frau an ihrer Seite. Was ist, wenn er sich " dauerhaft" dazu entschließen sollte? Eigentlich liebt sie ihn doch...


Auf all diese Gefühle und Fragen werden Andrea - meine Lebensgefährtin - und ich selbst in Zukunft hier versuchen Antworten zu geben. Wir bestehen dabei nicht darauf, dass dies dann das "Ei des Columbus" wäre. Aber vielleicht hilft es Betroffenen da draußen die sich mit gerade diesem Problem beschäftigen.Weiterhin veröffentlichen wir hier lesenswert- informative Texte für Transgender & Partner/innen.


Vom Selbstouting und geschockt werden.

Irgendwann kommen die meisten zu dem Punkt, sich jemanden anvertrauen zu können. Was liegt näher, sich der Frau an seiner Seite anzuvertrauen. Eine solche Partnerschaft basiert zumeist doch auf gegenseitigem Vertrauen und Liebe. Sollte es zumindest...

Insgeheim wünscht man sich seine Leidenschaft teilen zu können - mit ihr. Wie das konkret aussehen soll, davon haben die meisten selbst keine Vorstellung. Betrachten wir daher einmal beide Seiten um Verständnis füreinander aufbauen zu können. Denn nichts ist schlimmer, wenn der Geoutete weggestoßen oder gar als pervers angesehen wird. Nichts ist schlimmer, wenn man von etwas erfährt, dass schon lange da war. Es erscheint wie ein Betrug.


Aus Sicht des Mannes:

Gewöhnlich versucht der Mann zunächst erst einmal zu ergründen wie seine Partnerin sein geplantes Outing ihr gegenüber aufnehmen wird. Nichts wird hierbei dem Zufall überlassen. Jeder Witz, jede noch so kleine Floskel und Andeutung der Partnerin wird registriert. Kommen im Fernsehen Filme wo u.a. diese Thematik eine Rolle spielt wird aufmerksam das Verhalten und die Reaktion der Partnerin registriert. Manchmal werden Partnerinnen auch indirekt zu dieser Szene angesprochen. Meist reagieren Frauen darauf abweisend und finden dies "nicht so toll". Nicht wirklich.

Die logische Folge: Der Mann bezieht dies natürlich auf sich selbst und erkennt in seiner Partnerin eine ablehnende Haltung. Jedoch - und dies wird der Partnerin unterstellt - bezieht der Mann diese Ablehnung auch im speziellen Fall auf seine eigene Person. Ohne der Partnerin eine reale Chance für eine Reaktion zu lassen wird ihr im Vorfeld "unterstellt", dass sie eine generell ablehnende Haltung einnehmen wird. Die Tatsache, dass die Partnerin tiefe Gefühle für ihren Partner hat tritt in den Hintergrund. Dies unberücksichtigt zu lassen dürfte in den meisten Fällen ein wesentlicher Fehler sein.

Von nun an wird sich der Mann in der Regel weiterhin allein seiner "Leidenschaft" und seinem Gefühl widmen und aufgrund der o.g. irrtümlichen Erfahrungen die Partnerin nicht einweihen. Das führt gewöhnlich dazu, dass vermehrt auch Kontakte zu Frauen außerhalb der Beziehung gesucht werden.


Aus Sicht der Frau:

Dass der Partner sich in einer bestimmten Weise verändert hat wird ihr in aller Regel nicht verborgen bleiben. Frauen sind gerade in diesem Bereich sensibilisiert. Zumindest dann, wenn sie noch ehrliches Interesse an ihrem Partner verspürt. Anderenfalls liegen die Probleme woanders!

Sie registriert gewisse Handlungen und Bemerkungen - ohne jedoch ergründen zu können was dahintersteckt. Zu vermuten ist, dass sie - logischerweise - eine Konkurrentin erwartet. Daher sollte man ruhig einkalkulieren, dass die Partnerin durchaus auch mal im Schrank des Partners stöbert, oder in den zuletzt aufgerufenen Websiten... Sollte sie hierbei ein diverses Kleidungsstück finden ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen. Was die Frau jetzt glaubt zu wissen dürfte allen einleuchten. Eine Erklärung das dem nicht so sei, sondern dass das Kleidungsstück (z.B. BH) "sein" Eigentum ist wirkt in aller Regel erst einmal unglaubwürdig. Sie wird glauben, dass er den Seitensprung nur vertuschen möchte. Die Folge ist ein gravierender Vertrauensbruch. Also, eine ganz schlechte Variante.

Alternativ bleibt in der Regel nur der Schritt zur Offenbarung. Sie wird in der Regel erst einmal geschockt sein. Das dürfte selbstverständlich sein. Durchdenken sollte man auch, dass die Partnerin den Mann "genommen" hat, weil sie einen Mann wollte. Hätte sie eine Frau gewollt, dann darf davon ausgegangen werden, dass sie dies auch in gewisser Form getan hätte. Der Partnerin muss fairerweise zugestanden werden, dass sie gewisse Träume hat. Eine Familie, gemeinsame Kinder und eine gesicherte Zukunft - mit ihrem Mann. Diese Träume zerplatzen in dem Moment der Offenbarung. Eine tiefe Enttäuschung sollte demnach verständlich sein. Schweigen und sensibles Zuhören sind gefragt. Es ist wichtig zu wissen, was die Partnerin fühlt und denkt. Der Partner muss sich darauf einstellen! Nichts ist schlimmer als sich hinzustellen und zu sagen: DU MUSST MICH JETZT NEHMEN UND AKZEPTIEREN WIE ICH BIN. Der Vorwurf nicht akzeptiert zu werden ist in diesem Fall gegenüber der Partnerin fehl am Platz.

Ich erlebe in diversen Foren immer wieder, dass sich die Leute darüber beschweren, dass keine Angehörigen, Eltern und Partnerinnen vertreten sind. Hinterfragt man das Dilemma stellt man ganz schnell fest, dass gerade die Partnerin oder die Angehörigen desjenigen noch gar nichts von der Leidenschaft wissen. Forderungen aufzustellen und klug daherreden, dass es dem Kreis der Partnerinnen und Angehörigen gut tun würde sich mit dem Thema zu befassen ist recht unzureichend. Das wäre genauso, wenn ich der Partnerin ein Buch hinlege und sage, dass sie darin lesen kann was mit mir los ist. DAS WIRD SIE SICHERLICH SOWIESO TUN! Wichtiger für sie ist doch, was der Partner fühlt und denkt! Es erscheint daher wirklich sinnvoll eigene Worte zu finden um seine Gefühle ihr gegenüber auszudrücken. Das ist ehrlich und glaubhaft. Denn immerhin muss man einkalkulieren, dass es der Partnerin wie ein Betrug vor ihr vorkommt, wenn der Partner über Jahre hinweg diese Sache verschwiegen hat. Die Gefühle sind in aller Regel verletzt.

Es gibt solche und solche Erfahrungen. Letztendlich habe ich aus persönlichem Erleben feststellen müssen, dass man besser damit kommt, wenn man sich der Partnerin gegenüber offenbart. In vielen Fällen lässt sich eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden. Diese kann aber nur gefunden werden, wenn eine faire Offenbarung stattfindet. Die Möglichkeit, dass es keine einvernehmliche Lösung findet besteht jedoch immer. Es kommt darauf an, inwieweit beide Partner in der Lage sind, aufeinander zuzugehen und Grenzen abzustecken. Und ganz wichtig hierbei: DAS GILT FÜR BEIDE! Scheuklappen, Egoismus und ICH-Denken sind in dieser Situation fehl am Platz.

Fazit:

Wir können allen mit auf den Weg geben: es können gemeinsame Lösungen gefunden werden.


Eines der größten, dennoch am wenigsten besprochenen Probleme in der Gender-Community ist die Frage von Sex zwischen dem Transvestiten und seiner Frau. Transgender-Männer haben ziemliche Hemmungen, sexuelle Belange zu besprechen, wahrscheinlich, weil in den Köpfen der meisten Leute Transvestismus und Sex über einen Kamm geschoren werden.

Die anerkannte Meinung der meisten Menschen (einschließlich einer Menge Spezialisten aus Psychologie und Medizin) lautet, daß Transvestiten nur aus sexuellen Gründen so sind wie sie sind. Es ist richtig, daß besonders junge Transvestiten, die noch wenig Erfahrung haben, durch ihr Tragen von Frauenkleidern eine erhebliche sexuelle Erregung erfahren. Wird dies jedoch öfters praktiziert, und wird der Transvestismus zum akzeptierten Bestandteil des Lebens, dann reduziert sich das sexuelle Hochgefühl meist erheblich und der Transvestit sieht sich veranlaßt, über die Tiefe seiner Gefühle zu weiblicher Kleidung nachzudenken.

Was wir über diese Männer als Erstes wissen sollten, scheint offensichtlich, ist es aber oftmals nicht: Sie passen nicht in die Norm männlichen Verhaltens. Es ist ein häufiger Fehler, dies zu glauben. Natürlich versuchen sie sich einzupassen, wenn sie jung sind, und schaffen es meistens auch, ihren Sex wie jeder andere Mann zu gestalten.

Nachdem es mir schließlich gelungen war, mit Paaren aus allen Teilen des Landes über Sex zu sprechen, machte ich die erstaunliche Entdeckung, daß nicht nur die meisten kein befriedigendes Sexualleben haben, viele haben überhaupt kein Sexualleben!

Ich stellte fest, daß diese Situation durch einen Mangel an Kommunikation über sexuelle Angelegenheiten entsteht. Der Transvestit erkennt, daß er anders ist, aber er hat sehr oft Scham-und Schuldgefühle deswegen. Zudem wird es ihm mit zunehmendem Alter schwerer, in der Weise sexuell aktiv zu sein, die er für die "Normale" hält.

Wie die meisten Männer beginnt auch der Transvestit seine sexuellen Erfahrungen mit Masturbation. Der Unterschied zwischen ihm und gewöhnlichen Männern ist das extrem reichhaltige Fantasie-Repertoire, das ihm zur Verfügung steht. Dieser Mann hat lieber Sex mit sich selbst als ein unbefriedigendes Sexualleben mit einer Partnerin. In Wirklichkeit hat er Sex mit der "Frau im Spiegel", der Frau, die niemals Nein sagt, niemals Kopfschmerzen hat, und ihm fast immer schmeichelt. Währenddessen sehnt sich die Ehefrau vergeblich nach Aufmerksamkeit. Da sie das wirkliche Problem nicht kennt, glaubt sie entweder, daß er ihrer überdrüssig wäre, oder daß er impotent geworden ist. In Wirklichkeit schafft er es einfach nicht mehr, etwas darzustellen, was er eigentlich nicht ist.

Viele dieser Männer bevorzugen sexuelle Praktiken, die für "lesbisch" gehalten werden. Das läßt die meisten Frauen vor Schreck erstarren! Bedenke bitte - nicht Du bist lesbisch. Dein Partner ist ein Mann, keine Frau. (Meine Linda sagt oft, daß sie lesbisch wäre, aber das stört mich nicht, weil ich weiß, daß ich keine Lesbe bin. Sie könnte sich genausogut ein "Dreizehen-Faultier" nennen, das würde mich noch lange nicht zu einem machen. Ich bin die, die ich sein möchte - Cynthia. Und für Linda bin ich Ehefrau, Partnerin und Freundin.) Jeder Typ von Sex ist akzeptabel, solange er zwei Menschen glücklich macht. Es liegt nur an unserer puritanischen Gesellschaft und der mangelnden Sexualerziehung, daß wir über Sex so einseitig denken.

Es ist interessant, zu erfahren, daß ein Großteil der gewöhnlichen Männer keinen Spaß an Sexualpraktiken hat, die die meisten Frauen mögen. Nicht so der Transgender-Mann, der viel stärker versucht, seiner Partnerin zu gefallen als der sogenannte "normale" Mann. Diejenigen unter uns, die das Transgender-Verhalten kennen und verstehen gelernt haben, nennen diese Männer die einzigen romantischen Männer überhaupt. Wenn Ihr beide es schafft, die vorgegebenen Meinungen darüber, was "richtige" Sexualpraktiken sein sollen, abzulegen und Euch statt dessen auf Euren individuellen "glücklichen" Sex konzentriert, stellt ihr vielleicht fest, daß ihr das beste Verhältnis zueinander habt.

Der Transgender-Mann wünscht sich mehr von einer Beziehung als eine kurzfristige sexuelle Triebbefriedigung, wie es nur allzu oft bei gewöhnlichen Männern der Fall ist. Um hier Erfolge zu erzielen, ist allerdings eine Menge Arbeit und Geduld beider Beteiligten notwendig.

Bedenkt bitte, daß diese Männer nicht mit Gebrauchsanleitung geliefert werden. Die meisten fahren auf der Straße des Lebens ohne Straßenkarte. Sie erscheinen sehr oft unsensibel und egoistisch, aber sie können, vorausgesetzt sie bekommen das richtige Verständnis und die richtigen Anforderungen, wundervolle Liebhaber und Partner werden. Wenn wir allerdings nicht in der Lage sind, ihren Bedürfnissen entgegenzukommen, reagieren sie ganz genauso. Tun wir also den ersten Schritt! Laßt uns etwas geben! Das mag unfair klingen, aber wenn die Beziehung bestehen soll, muß das gegenseitige Geben zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn Du in Deiner Beziehung unglücklich bist, kannst Du sie jederzeit verlassen, Er wird seine Transgender-Natur nicht ablegen können, Seine Gefühle in Bezug auf Weiblichkeit werden bleiben. Wenn Du aber Zeit und Geduld in Deine Beziehung investierst, wird es sich mit Sicherheit lohnen.

Aus dem amerikanischen ins Deutsche übertragen von EVA KRÖCHER und KATHARINA SURHOFF


Sowohl von neuen Mitgliedern unserer Gemeinschaft als auch von alten Hasen, die schon lange dabei sind, höre ich oft die Frage: "Warum machen wir machen das?" Bisher war die übliche Antwort: "Niemand weiß es." Aber, ich weiß warum. Ehrlich, ich belüge euch nicht. Seht mal, der Grund, daß niemand weiß, warum wir das machen, was wir machen, liegt darin, daß noch keine die Richtigen gefragt hat. Alle rennen herum, fragen Ärzte, Psychologen und Therapeuten, aber kaum einer von denen ist selbst Transvestit. Gestattet mir euch zu erklären, wie ich die Antwort auf die bohrende Frage jedes Transvestiten gefunden habe: "Was macht uns zu Transvestiten?"

Meine Forschungen begannen vor vielen Jahren mit dem brennenden Wunsch zu verstehen, um meinen Transvestismus loszuwerden und normal zu sein. Zunächst suchte ich Ärzte auf in dem Versuch herauszufinden, ob es eine wirksame Heilungsmethode hierfür gibt. Ich bemerkte, daß die Mediziner diverse Methoden probiert hatten, um Transvestiten zu heilen, einschließlich der Verschreibung von Psychopharmaka. Das Ergebnis der medikamentösen Behandlung waren lediglich ruhiggestellte und lethargische Transvestiten. Als nächstes kamen chirurgische Eingriffe in Form von Stirnlappen-Lobotomie, was ein paar orientierungslose, aber glückliche Transvestiten produzierte. An diesem Punkt begannen die Mediziner zu erkennen daß Transvestiten nicht auf ärztliche Behandlung reagierten. Damit sie nicht eine Krankheit in ihren Lehrbüchern hätten, die sie nicht behandeln können, entschieden sie, daß Transvestismus keine medizinische, sondern eine psychische Störung sei. Transvestismus wurde aus ihrer Literatur getilgt und bekam eine neue Postanschrift: DSM-III, ein diagnostisches Handbuch der Psychiatrie. Nun begannen die Psychotherapeuten ihre Bemühungen. Zuerst behandelten Sie diese Störung als eine Art von Sucht, mit wenig Erfolg. Die Behandlung als Fetischismus war ebensowenig von Erfolg gekrönt. Desgleichen die Versuche, die Sache als Zwangsneurose zu behandeln. Alles wurde ausprobiert, selbst Elektroschocks, Resultat: einige ziemlich zittrige Transvestiten. Nach all diesen Forschungen und hunderten Gesprächen mit vielen aus unserer Gemeinschaft war ich schließlich in der Lage meine Entdeckung zu machen. Ich mußte sorgfältige Tests durchführen, um deren Richtigkeit zu bestätigen. Endlich war ich mir meiner Sache sicher. Jawohl, Ladies, ich hatte ohne Zweifel die Lösung. Leider war ich nicht in der Lage, meine Entdeckung zu veröffentlichen. Ich mußte mir ernsthaft die Folgen überlegen. Erstens gibt es da draußen zahllose fürsorgliche Leute, die viel Zeit und Arbeit investieren, die Antwort zu finden. Und ich würde, sozusagen, ihre Seifenblase zum Platzen bringen. Alsdann, welche der vielen Fachpublikationen sollte die erste sein, die meine Entdeckung bekanntmachen dürfte. Dazu kommt, daß ich dann berühmt werden würde, ob ich nun wollte oder nicht, sobald die Veröffentlichung erfolgt ist. Transvestit sein kann schon im günstigsten Fall schwierig sein. Aber ein berühmter Transvestit zu sein würde meinen Lebensstil doch erheblich beeinträchtigen. Überlegt mal, was für eine ungeheure Verantwortung das ist: Öffentliche Auftritte, Vorträge, weltweite Reisen sowie sonstige Nervenbelastungen. Ganz zu schweigen von den Büchern, die ich zu schreiben hätte sowie die Vertragsangelegenheiten mit Verlagen. Ihr werdet verstehen, warum ich meine Entdeckung nur widerwillig bekanntgebe. Doch ich verstehe, daß das Bedürfnis danach groß ist, und da ich mich dieser Publikation (Anm. d. Ü.: Femme Mirror) besonders verpflichtet fühle, ist es jetzt soweit, daß ich hier bekanntmache und erkläre, was ich entdeckt habe. Ihr werdet den allgemeinen Konsens kennen, daß Transvestismus nicht geheilt werden kann. Ich habe auch den Grund dafür gefunden.

Wir sind Transvestiten, weil die Natur uns so gemacht hat.

Das ist alles.

Die größten Entdeckungen sind immer die einfachsten. Es sind weder Chromosomenschäden noch mißratene Zellen oder irgendein gestörtes Gleichgewicht in uns. Wir sind vollkommene Produkte der Natur. Als ich ein Kind war, gab es in unserem Garten hinter dem Haus ein großes Kleefeld. Ich kann mich noch an warme Sommernachmittage erinnern, an denen ich stundenlang im Gras lag und nach vierblättrigem Klee Ausschau hielt Heute noch kann ich mich an die Aufregung und Freude erinnern, wenn ich eines fand. Dieser Klee brauchte keine professionelle Behandlung, er schien unter all den dreiblättrigen Kleeblättern im Kleefeld bestens zu gedeihen. Er war ein genauso perfektes Produkt der Natur, nichts mehr und nichts weniger. Wenn ihr mir nicht glaubt, geht raus auf ein Kleefeld und sucht nach einem vierblättrigem Kleeblatt. Wetten, daß ihr euch freut, wenn ihr eins findet? Es ist ein wenig die gleiche Freude, die ihr empfindet, wenn ihr eure Schwestern bei einer Tri-Ess-Veranstaltung trefft. So kommt es, woher ich weiß, daß die Natur uns Transvestiten gemacht hat.



Der Sexualberater Roger E. Peo, Ph. D. hat sich darauf spezialisiert, CrossDresser und ihre weiblichen Partner zu behandeln. Hier ist seine Antwort:

Dies sind einige Reaktionen von Frauen, die entdeckten, dass ihre Männer Transvestiten waren:

"Als ich herausfand, dass mein Mann gerne Frauenkleidung, ging ich zu einem Therapeuten um Hilfe zu bekommen. Der Therapeut begann, uns beiden zu beraten, aber bald lenkte er seine Aufmerksamkeit auf meinen Mann um und ließ mich ohne Unterstützung stehen."

"Mein Mann trägt gerne Frauenkleidung. Ich fühle mich wie eine Lesbe."

"Ich war neugierig und aufgeregt, weil dies etwas neues war."

"Als ich es herausfand, war ich glücklich, weil ich immer schon einen Transvestiten treffen wollte."
Studie über 55 Frauen
Dies und viele andere Kommentare kamen von Frauen in meiner vor kurzem beendeten Studie über 55 Frauen, deren Ehemann oder Partner manchmal Frauenkleidung trägt. (Ausgeschlossen von dieser Studie wurden Frauen, die in Beziehung mit einem transsexuellen Mann waren.)

Etwa 75% der Frauen waren mit ihrem Partner verheiratet, wobei die meisten Beziehungen als monogam beschrieben wurden. Diese Paare schienen typische Lebensweisen der Mittelschicht zu haben, die sie nach außen nicht von anderen Paaren der Mittelschicht unterscheidet.

Die Frauen waren überwiegend Ende 30, und ihre Partner waren Anfang 40. Die Paare hatten zur Zeit der Studie im Durchschnitt eine Beziehungsdauer von 12 Jahren. Bei vielen Paaren hatte die Frau eine weniger gute Ausbildung, einen weniger renommierten Beruf und war leicht jünger als ihr Partner.

Wenn sie Gottesdienste besuchten, gingen sie normalerweise mit etwa derselben Häufigkeit. Nur 25% den Befragten gingen wöchentlich in den Gottesdienst, der Rest monatlich oder weniger oft. Etwa die Hälfte meiner Befragten war protestantisch; die übrige Hälfte war gleichmäßig geteilt zwischen Katholiken und anderen mit weniger als 10% Juden.


Die meisten sind heterosexuell

Die Frauen in meiner Studie beschrieben sich selbst als heterosexuell, nur eine Minderheit erwähnte jemals homosexuelle Erfahrungen gehabt zu haben.

Die Frau beschrieb normalerweise ihren Sexualdrang als ein wenig weniger als der Sexualdrang ihres Partners. Ihr männlicher Partner wurde normalerweise als heterosexuell mit Abitur beschrieben und hatte oft eine verantwortliche berufliche Position.

Die meisten der Frauen in dieser Studie hatten Kontakt zu einer Organisation, die CrossDressingmänner unterstützt, was unter Frauen in Beziehungen mit CrossDressern nicht üblich ist. Und diese Frauen waren im allgemeinen nicht in Therapiesituationen.


Ein Tabu in unserer Gesellschaft

In unserer Gesellschaft ist es vollständig akzeptabel, dass eine Frau elegante, sinnliche Kleidung in jedem denkbaren Stil trägt. Es gibt wenige soziale Situationen, in denen eine Frau nicht Hosen oder lockere Kleidung tragen könnte.

Genau das Gegenteil gilt für Männer. Die Kleidung der Männer tendiert dazu, wesentlich konservativer zu sein. Ein Mann, der ungewöhnliche oder prächtige Kleidung trägt, wird schnell verdächtigt entweder homosexuell oder ein Playboy zu sein.

Sollte er sich in Öffentlichkeit mit einem Rock wagen, ist dies ein Anlass für Reporter und Fotografen, Gaffer und vielleicht die Polizei. In die Schlagzeilen geraten immer noch Männern, die sich völlig als Frauen anziehen, in die Öffentlichkeit gehen und entdeckt werden. Androgyne männliche Künstler sind gegenwärtig sehr beliebt, aber werden gleichzeitig mit Neugier betrachtet, besonders über ihre sexuelle Orientierung.


Warum der Unterschied?

Man kann darüber spekulieren, warum es einen Unterschied zwischen akzeptablen Kleiderstilen für die beiden Geschlechter gibt. Die stark anti-sexuelle christliche religiöse Ethik, in der sexuelle Vereinigung nur der Fortpflanzung dient, ist als ein Hauptgrund für diese Gabelung in unserer Gesellschaft angeführt worden.

In dieser religiösen Kultur wird dem Mann die Überlegenheit über die Frau gegeben. Der Kleidungsstil wird als eine Methode zur Differenzierung für Männer von Frauen besonders in Gottesdiensten verwendet.

Starke Tabus wurden für beide Geschlechter aufgestellt, diese "Linie nicht zu überqueren."


"Zerbrechliches männliches Ego"?

Psychologische Studien haben ein "zerbrechliches männliches Ego" als einen Grund für Homophobie (die Furcht vor Homosexualität) angeführt. In dieser Theorie muss der Mann seine Männlichkeit ständig behaupten, oder er verliert sie. Jede Darstellung von Weiblichkeit wird als ein Riss im Panzer der Männlichkeit gesehen.


Anzeige der Weiblichkeit

Sicherlich würde das Tragen von Kleidungsstücken, die gesellschaftlich für Frauen reserviert sind, als eine Anzeige von Weiblichkeit betrachtet. "Offensichtlich" beinhaltet die Wahl von einem Mann als sexuellen Partner, dass mindestens eine von den Personen weiblich oder zumindest feminin ist!

Diese Gefühle sind alle verwoben in unserem sozialen Umfeld seit der Geburt, was zur zweiten Natur wird - einem Teil des Weltverständnisses.

Wenn diese Gefühle zusammenprallen wie bei Transvestismus oder Homosexualität, kann eine natürliche Reaktion Furcht, manchmal verborgen hinter Ärger, sein.


Weibliche Gefühle isolieren

Es verwundert nicht, dass eine Frau, die in einer engen Beziehung mit einem Mann ist, der gerne Frauenkleidung trägt, sich isoliert fühlen kann. Das soziale Stigma, dass solchem Verhalten anlastet, kann sie ängstlich machen, sich jemanden anzuvertrauen aus Angst vor Spott und /oder sozialer Ächtung.

Wenn es sonst nichts gibt, gibt es immer die Möglichkeit, dass das Verhalten des Partners unabsichtlich aufgedeckt wird, was soziale Probleme und vielleicht den Verlust des Arbeitsplatzes bedeuten kann.


Therapeuten könnten "uninformiert" sein

Viele Therapeuten und Berater wissen nicht viel über CrossDressing oder irgendwelche anderen Transgender-Verhalten wie etwa Transsexualität. Folglich könnte eine Frau, wenn sie zu einem Therapeuten geht, ungenaue Informationen oder keine adäquate Unterstützung erhalten.

Sie kann auch beginnen, Zweifel an ihrer eigenen Sexualität zu haben. Hier steht sie, in einer Beziehung zu einem Mann, der gerne Frauenkleidung trägt und möglicherweise wie eine "Frau" behandelt werden will.


Sie hält sich für lesbisch

Was passiert da bei ihr? Ist sie eine Lesbe? Sie kann glauben, dass ihr Partner eine Geschlechtsoperation möchte und ganz Frau werden will. Sie kann wirtschaftlich und/oder gesellschaftlich von diesem Mann abhängig sein.

Was wird dann aus ihr?

Was ist mit den Kindern? Dies und viele andere Fragen gehen durch ihren Kopf.


Wie kamen sie zurecht?

Wie handhabten die Frauen in meiner Studie diese Sorgen? Als erstes bekam ich keine Information über Frauen, die das CrossDressing ihres Partners erfuhren und die Beziehung anschließend beendeten.

Alle Frauen in dieser Studie waren in einer bestehenden Beziehung mit dem CrossDressing-Mann, und diese Beziehungen dauerten mindestens sechs Monate und längstens 38 Jahre.

Die meisten hatten über die Bedürfnisse ihres Partners seit fünf Jahren oder länger Bescheid gewusst. Etwa die Hälfte erfuhr davon innerhalb des ersten Jahr ihrer Beziehung.

Ihre Reaktionen beim Herausfinden dieser Information über das CrossDressing ihres Partners gingen von Neugier bis ärgerliche Furcht.


Meinen es würde "geheilt"

Einige Frauen, die es vor der Ehe herausfanden, dachten oft, dass die Ehe eine "Heilung" des Verhaltens bringen würde. Die Frauen, die es schon früh in der Beziehung besonders vor der Heirat, herausfanden, akzeptierten dies oder waren toleranter (wenn sie in der Beziehung bleiben wollten), als jene, die es später heraus fanden.

In den meisten Beziehungen in dieser Studie erzählte der Mann der Frau von seinen Bedürfnissen. Nur sehr wenige Frauen fanden es aus anderen Quellen heraus oder entdeckten es allein.


Ärgerlich, verletzt, bedroht

Als ich die Frauen fragte, wie sie sich beim ersten Erfahren des CrossDressings ihres Partners gefühlt hatten, waren die Antworten im allgemeinen negativer als positiv. Viele wählten Wörter, wie ängstlich, böse, verletzt und bedroht, drückten aber auch Ängste über Homosexualität aus - sowohl bei sich als auch bei ihrem Partner.

Viele Frauen waren auch neugierig und zeigten Unterstützung an. Es gab auch eine wesentliche Anzahl von Frauen, die über die ganze Angelegenheit unsicher waren. Mit der Zeit schienen viele dieser Frauen sich der Situation angepasst zu haben, so dass zur Zeit der Studie, viele berichteten, dass sie, wenn sie mehr unterstützt wurden, weniger von Ärger und Verwirrung berichteten.


Wenn der Mann sensibel war

Es schien, dass je sensibler der Mann mit der Lage seines Partners umging und je früher in der Beziehung es ihr sagte, desto wahrscheinlicher war es, dass sie gegenüber seinem Verhalten nachsichtiger wurde - vorausgesetzt sie blieb.

Als die Frauen gefragt wurden, ob sie jemals darüber nachgedacht hatten, die Beziehung wegen des CrossDressings ihres Partners zu beenden, hatten 33 nie daran gedacht, während 17 manchmal daran gedacht hatten, zu gehen und 5 waren unsicher ob sie gehen oder nicht.


Warum blieben sie?

Warum blieben diese Frauen in der Beziehung? Es scheint zwei größere Gründe zu geben. In erster Linie sagten die Frauen, dass sie ihre Partner liebten. Diese Liebe ermöglichte es ihnen, ihn bei seinen Bedürfnissen zu unterstützen, obwohl es oft schmerzlich war. Die meisten der Frauen würden es lieber sehen, dass ihr Partner keine Frauenkleider tragen würde, aber verstanden hatten, dass das CrossDressing ein unveränderbarer Teil seiner Persönlichkeit war.

Als zweites gab es soziale und ökonomische Bedingungen, die dazu führten, dass einige Frauen in der Beziehung blieben. Einige der Frauen in meiner Studie schienen eine ökonomische oder soziale Abhängigkeit von ihrem Partner zu haben.

Auch ist eine Scheidung weder einfach noch billig.


Sexuelle Probleme

Sexuell wurden Probleme berichtet. Der Mann wünschte sich oft oder benötigte einige Teile weiblicher Kleidung um sexuelle Befriedigung zu erlangen, was einige Frauen abschreckte.

Auch gab es das Problem der Konkurrenz. Es gab Frauen, die berichteten, dass sie sich fühlten, als ob sie mit der "Frau" konkurrierten, die ihr Partner wurde, sowohl in der Kleidung als auch vielleicht bei Blicken.

Eine Frau sagte zu mir: "Seit er gerne Frauenkleidung trägt, fühle ich mich so, als ob ich nichts habe, das einzig an mir ist."

Einige von den Frauen in meiner Studie weigerten sich, sich mit ihren Partner zusammenzusein, wenn er Frauenkleidung trug. Sie mochten das Gefühl, eine andere "Frau" als sexuellen Partner zu haben, nicht. Dieses Gefühl erstreckte sich manchmal auf Gerüche - Parfüm und MakeUp - wie auch das Entfernen von Körperhaar oder Elektrolyse zum Entfernen des Bartes.


Einige Frauen mögen es

Umgekehrt mochten es einige Frauen und ermutigten ihren Partner in Frauenkleidung, weil es seine sexuelle Erregung erhöhte, und dies umgekehrt ihre Erregung zu steigern schien.

Interessant ist, dass über die Hälfte der Frauen in meiner Studie sagte, dass das CrossDressing ihres Partners ihre Kleidung nicht beeinflusste, und ein anderes Viertel sagte, dass das CrossDressing ihres Partners einen positiven Einfluss hatte.

Wenn es einen positiven Einfluss gab, berichtete die Frau, dass sie mehr auf ihre eigene Kleidung achtete und begann, sich besser anzuziehen. Sie sagte auch, dass sie nun mehr Kleidung hatte, die sie sich leihen könne - von ihrem Partner.

Nur 10% den Frauen beschrieben einen negativen Einfluss auf ihre Garderobe und diesen Einfluss war von einer konkurrierenden Natur - sie würden bestimmte Kleidungsstücke nicht mehr tragen, oder sie meinten, dass ihr Partner besser in Frauenkleidung aussah, als sie es tat.

Einige andere Frauen koordinierten ihre Kleidungsstücke mit ihrem en femme-Partner, besonders wenn sie zusammen hinausgingen.


Männer sind oft neidisch

Als eine Nebenwirkung war der Mann sich der Freiheit des Partners bewusst, Frauenkleidung zu tragen und darauf neidisch, ein Gefühl, dass Frauen kennen und manchmal unbehaglich ist.

Eine Frau, die mit einen Mann lebt, der Frauenkleidung trägt, kann Schwierigkeiten damit haben, Unterstützung für ihre Gefühle zu finden. Ihr Partner kann sehr egozentrisch und unsensibel mit ihren Bedürfnissen sein, wie das der Fall mit zwanghaften Verhalten vorkommt.


Unterstützung von anderen Ehefrauen

Wie oben beschrieben, können Therapeuten oft nicht viel Hilfe geben, und eine Therapie kann teuer sein. Während einige Frauen in meiner Studie nahe Freunde oder Verwandte hatten, die unterstützend waren, bekamen die meisten Frauen die beste Unterstützung von Frauen anderer CrossDresser.

Die Schwierigkeit war das Finden solcher Frauen. Die meisten Frauen in meiner Studie fanden sie durch Organisationen von CrossDressern, die in bezug auf die Notlage von solchen Frauen sensibel waren und Möglichkeiten schufen, wo Ehefrauen/Partner sich treffen konnten.

Einige der Organisationen haben sogar besondere Gruppen für Ehefrauen und/oder Paare. Jedoch musste die Frau Kenntnis von solchen Gruppen haben, was jedoch oft nicht zutraf, als sie vom CrossDressing ihres Partners erfuhr.


Zuerst isoliert, ängstlich

So konnte sie für eine Zeit nach der Enthüllung isoliert sein und sich fürchten. Ihr Partner versuchte manchmal, dadurch zu helfen, dass er ihr Informationen lieferte. Einige dieser Informationen waren schädlicher als nützlich, weil es mit der unterschwelligen Einstellung geschrieben wurde, sie dazu zu bringen, das CrossDressing zu akzeptieren anstatt mit ihren Gefühlen umzugehen.

Auch stieg ihre Sorge, wenn sie Transvestitenliteratur, mit ihren Briefen und Phantasien, dass ihr Partner wirklich ganz als Frau leben wollte, lasen. Einige der Frauen in meiner Studie berichteten, dass Verhältnisse außerhalb ihrer Hauptbeziehung ihren Wunsch nach Begehrtheit bestätigte und vermieden, sich mit den CrossDressing - Problemen zu beschäftigen.


Männer können weniger Macho sein

Umgekehrt berichteten einige Frauen, das CrossDressing ihres Partners zu genießen. Neben der ihnen zur Verfügung stehenden größeren Garderobe (wenn beide etwa die gleiche Größe hatten), sei der Mann in Frauenkleidern auch weniger "Macho" und war auch mehr an Frauenkleidung interessiert, was ihnen manchmal ein gemeinsames Gesprächsthema gab.

Einige Frauen bemerkten auch, dass durch das Beschäftigen mit ihren gegenseitigen Gefühlen und gegenseitigen Bedürfnissen um das CrossDressing ihre Kommunikation besser und die Beziehung stärker wurde.

Wenn die Frauen ihren Partner beschrieben, ist das Ergebnis ein typischer Mann - mit Ausnahme des CrossDressings.


Besser über Gefühle unterrichtet

Ein Unterschied schien es im Bewusstsein von Gefühlen zu geben - seinen eigenen und der seiner Partnerin. Viele Frauen berichteten, dass verglichen mit anderen Männern, ihr Partner mehr von seinen Gefühlen und ihren Gefühlen wusste.

Das CrossDressing des Mannes dominierte die meisten Beziehungen, zumindest einen Teil der Zeit. Dies bedeutete nicht, dass der Mann tatsächlich Frauenkleider anzog, sondern dass er darüber nachdenken konnte, oder deprimiert war, weil die Umstände es ihm nicht so oft wie er es wollte, ermöglichten, sich Frauenkleidung anzuziehen.

Er wurde auch als gut informiert über Frauen, besonders was sie trugen, beschrieben.


Er zog oft Frauenkleider an

Die Männer in meiner Studie zogen ziemlich oft Frauenkleider an. Ein Drittel zog sich täglich an, und weitere 20% zogen sich zumindest einmal in der Woche oder öfter an. Viele der Männer wurden als sexuell erregt beschrieben, wenn sie Frauenkleider trugen. Wenn er Frauenkleider zur sexuellen Erregung anzog, reichten nur einige Kleidungsstücke - am beliebtesten ist ein BH und/oder Slip. Viele Männer in dieser Studie zogen sich völlig als Frau an und gingen öffentlich aus.

Beinahe fast die Hälfte der Männer könnten sich als Frau in der Öffentlichkeit bewegen (nach Meinung ihre Partner). Etwa 20% geht einmal oder mehr im Monat aus zu Transvestitenparties, Schwulenbars, Einkaufen, Restaurants und Kinobesuchen.

Furcht davor, entdeckt zu werden

Die Frauen hatten Sorgen vor Entdeckung oder potentieller Entdeckung. Wer weiß es, und wem sollte man es sagen, waren wiederkehrende Themen. Ausgewählte Freunde und einige unmittelbare Familienmitglieder waren die, die am häufigsten über das CrossDressing des Mannes wussten. Nur bei 3 Paaren wussten die Kinder, dass der Mann Frauenkleider trug.

Als zu klären war, wem man es sagen sollte, meinte beinahe die Hälfte der Frauen, dass es niemanden gesagt werden sollte, während 25% meinten, dass es entsprechende Personen sein könnten, wie einige Familienmitglieder und Kinder als auch ausgewählten Freunde, denen man es sagen solle.

Wenn die Frau das CrossDressing ihres Partners mit jemandem erörterte, waren es normalerweise andere Familienmitglieder oder nahe Freunde. Über die Hälfte der Fälle, denen man sich anvertraute, war es eine Stütze.

Es schien, dass die sinnvollste Unterstützung von Frauen anderer CrossDresser kam, wenn sie gefunden werden konnten. Interessant ist, dass über 60% der Frauen berichteten, keine Angst hatten, dass das CrossDressing ihres Partners öffentlich werden würde oder von nahen Familienmitgliedern entdeckt würde.

Vielleicht lag das daran, dass die Frau oft mit ihrem in Frauenkleidern angezogenen Partner ausging, oder dass er Diskretion übte, wo und wenn er in Frauenkleidern ausging.


Einfluss auf die Beziehung

Wenn ihr Partner Frauenkleidung trug, gab es Einflüsse auf die Beziehung zwischen den zwei Personen zusätzlich zu den sexuellen Aktivitäten. Nur 15 Frauen berichteten, dass ihre Beziehungen sich nicht verändert hatten. 13 anderen verging die Lust und 11 sagten, dass sie sich mit ihren Partner, wie mit einer Freundin verhalten.

Sieben Paare tauschten die Rollen, und in neun Fällen berichtete die Frau, dass die Beziehung enger wurde. Bei 33 Paaren gehen die CrossDressing-Situationen immer vom Mann aus und nur in 19 Fälle wurde sie vom jeweiligen Partner vorgeschlagen. Nur zwei Paare berichteten, dass der Mann nie in der Gegenwart der Frau Frauenkleidung anzog. Einige zogen Frauenkleidung für die sexuelle Beziehung an, und in solchen Fällen zog der Mann manchmal vor oder während sexueller Beziehungen Frauenkleider an, aber nur sieben zogen immer Frauenkleider an. 12 taten es nie.


Kann Beziehung dominieren

Insgesamt wurde berichtet, dass das Bedürfnis des Mannes Frauenkleider anzuziehen, die Beziehung in 44% zumindest manchmal dominiert. Eine beinahe gleich große Gruppe (45%) berichtet, dass es die Beziehung nie dominierte.

Oft mussten diese Frauen mit dem CrossDressing ihres Partners mit sich selbst zurechtkommen. Es gab (und gibt es weiterhin) wenig Information, um ihnen zu helfen, ihre Situation besser zu verstehen.

Außerdem war ihr Partner auch oft zu sehr selbst betroffen, um objektive Informationen zu liefern und provozierte manchmal ihren Ärger durch seine Äußerungen, dass er wisse, wie es sei, eine Frau in dieser Gesellschaft zu sein, weil er Frauenkleider trug.

Therapeuten waren oft wenig hilfreich, weil sie auch wenige nützliche Informationen oder Erfahrungen hatten. Wenn die Frau in der Lage war, Kontakt mit anderen Ehefrauen zu bekommen, erhielt sie - so wurde angegeben - am meisten Unterstützung außerhalb der näheren Familie oder Freunden.

Die Frau meinte oft, dass ihre Toleranz oder Akzeptanz des CrossDressing ihres Partners eine Einbahnstraße war, weil ihr Partner oft in bezug auf ihre Bedürfnisse nicht gleich sensibel war. Auch wurde ihre Toleranz manchmal mit Vorliebe für das CrossDressing verwechselt, wenn es eigentlich klar war, dass sie wenig Auswahlmöglichkeiten hatte, wenn sie in der Beziehung blieb und wollte, dass es relativ friedlich blieb.

Das Bild erscheint düster, aber es gibt Hoffnung. Es gibt mehrere Wege, die zu einer besseren Beziehung führen können. An oberster Stelle steht das Verbessern der Kommunikation zwischen den zwei Partnern, was durch einen verständigen Berater oder Therapeuten erleichtert werden könnte. Das Ziel soll nicht das Entfernen des Verhaltens des Mannes sein, sondern Wege innerhalb der Beziehung zu finden, dass der Mann Frauenkleidung anzieht, während er die Bedürfnisse der Frau respektiert und unterstützt.


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